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Modellbahn Spur N

Aktualisierung

Ruethenfest 2015

Seit mehr als 40 Jahren befinden sich sowohl eine Arnold Drehscheibe als auch alle anderen Ausstattungsmerkmale eines Dampflok BW’s in meinem Modellbahnfundus und waren in der Vergangenheit auch immer Bestandteil meiner analogen Modellbahnanlagen. Seit drei Jahren wohne ich jetzt in den eigenen vier Wänden und seit zwei Jahren ist es auch mit berufsbedingten Umzügen vorbei, weil ich im wohlverdienten Ruhestand bin. Seit diesem Zeitpunkt tüftele ich nun an einer neuen, den knappen Platzverhältnissen entsprechenden Digitalanlage. Da mein Lokomotivbestand überwiegend aus Dampfloks besteht und die Anlage in der Epoche III-IV angesiedelt sein soll, gehört natürlich auch wieder ein Dampflok-BW dazu.

 

 

Der derzeitige Anlagenplan (erscheint in den nächsten Tagen unter "Aktuelle Anlage")

 

Die Überlegung, die Arnold Drehscheibe mit einem Umbausatz von MÜT digitalfähig zu machen, hat mich sehr lange beschäftigt. Die letztliche Überlegung darüber, wie im fertigen Zustand der Anlage der Fahrbetrieb im BW gestaltet werden soll hat mich dann dazu gebracht, auf eine Umrüstung zu verzichten.

Mein Gedankenkonzept sieht vor, dass sowohl die Hauptstrecke als auch die Zufahrt zum BW halbautomatisch ablaufen soll und der gesamte Verkehr innerhalb des BW ausschließlich von Hand gesteuert wird. Nachdem auch die Originalsteuereinheit von ARNOLD vorhanden ist und ich auf diese nicht verzichten will tat sich natürlich die Frage auf, wie kann ich das in die digitale Anlage integrieren, ohne dass dabei bei einer 180° Drehung der Bühne ein Kurzschluss entsteht.

Die erste Überlegung war, die Bühne einfach stromlos zu lassen und nur über den Gleisabgang mit Fahrstrom zu versorgen. Diese Überlegung bleibt auch Bestandteil meiner Endlösung. Bei genauerer Betrachtung der Bühne und der dort angebrachten Stromschleifer ergaben sich zwei zusätzliche Aspekte, die Berücksichtigung finden mussten. Zum einen muss sichergestellt sein, dass zwei gegenüberliegende Abgangsgleise auch die gleiche Polarität der Digitalspannung aufweisen. Die habe ich umgangen, indem ich keine gegenüber liegende Gleisabgänge geplant habe. Weiterhin habe ich festgestellt, dass das Bühnengleis beim Drehen abwechselnd plus und minus des digitalen Fahrstroms über die Außenschleifer der Bühne von den Abgangsgleisen erhält. So lange keine Lok auf der Bühne steht, ist dieser Umstand nicht weiter tragisch. Sobald sich aber eine Lok auf der Bühne befindet, erhält der Digitaldecoder der Lok dieses Wechselspiel der Polaritäten, welches sich sicherlich nicht besonders gut auf die Lebensdauer des Decoders auswirkt. Um diesen Zustand zu vermeiden bot sich nur der Weg an, einen Pol der Digitalspannung während des Drehvorganges der Bühne abzuschalten und diesen Zustand gegeneinander zu verriegeln. In der nachfolgenden Zeichnung ist dafür ein vierpoliger Umschalter vorgesehen, der entweder die Abgangsgleise mit Strom versorgt oder in der anderen Stellung die Stromversorgung für die Bühnendrehung einschaltet. Dadurch kann die Bühne nur dann gedreht werden, wenn der Fahrstrom an den Zu- und Abgangsgleisen unterbrochen ist.

 

 

Die in der Zeichnung dargestellten LED’s sind hier der Einfachheit halber ohne Vorwiderstände gezeichnet, dürfen in der Praxis aber niemals so betrieben werden. Sie haben die Aufgabe, im Bedienpult eine optische Anzeige des Betriebszustandes darzustellen.

 

Der hier dargestellte Gleisplan für die Drehscheibe unterscheidet sich vom oberen Plan, weil er aus einer älteren Planung entnommen wurde. Dies ist aber für die Funktionalität der Schaltung unerheblich und wird deshalb so belassen.

 

Der obere Plan ist mehr darauf ausgerichtet, alle Komponenten eines Dampflok-Bw's unterzubringen. Mehr dazu in der später folgenden Anlagenbeschreibung.

 

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