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Modellbahn Spur N

Aktualisierung

Ruethenfest 2015

Beschreibung der 8. Anlage

 

Diese Anlage wird ( im Moment bin ich noch am Planen ) im Prinzip den bisherigen Anlagen sehr ähnlich sein. Eine Hauptstrecke für lange Reisezüge, eine Nebenstrecke für kurze Personen- und Güterzüge und ein Rangierbereich. Der Schwerpunkt soll aber nicht nur die Bahn sein, sondern auch die Szenen darum herum. Der Platz ist etwas beengt, denn ich habe für die Anlage maximal 2,30m x 0,80m und einen Schenkel von 1,10m x 0,70m zur Verfügung.

Ursprünglich hatte ich die Schattenbahnhöfe in die unterste Ebene gelegt und die Gleise so verlegt, dass eine Überschneidung und damit eventuelle Höhenkollisionen von vorn herein vermieden werden. Dieser Umstand brachte mich schließlich dazu, auf die unterste Ebene zu verzichten und die ganze Hauptstrecke auf einer Ebene zu lassen. Dies verkürzt die Bauzeit und vermeidet gleichzeitig eventuelle Steigungsprobleme bei schwachen Loks mit langen Zügen dahinter. Ein Teil der Berge wird abnehmbar gestaltet, damit jederzeit Zugriff auf die Schattenbahnhöfe möglich ist.

Die Anlage wird stationär aufgebaut, trotzdem aber in drei einzelne Teile aufgeteilt, um sie notfalls einfacher transportieren zu können. Auf feste Gleisübergänge, wie z.B.bei Modulanlagen, werde ich verzichten und lediglich an den Übergängen von Platte zu Platte ein loses Gleis einfügen. Der Hintergrund dafür ist der, dass die Übergänge über mehrere 10mm Holzdübel geführt und mit Schloßschrauben zusammengehalten werden. Dadurch kann bei erneutem Zusammenfügen der Platten ein loses Gleis leicht eingesetzt und durch langsames Anziehen der Schrauben problemlos in die richtige Position gebracht werden. Die elektrische Verbindung zwischen den Platten werden über Messerkontaktleisten hergestellt, die mit den Plattenenden fest verbunden sind und dadurch beim Zusammenstecken der Anlagenteile automatisch verbunden werden.

 

Hier nun der vorläufige Gleisplan, der bis zum tatsächlichen Baubeginn sicher noch ein paar kleine Änderungen erfahren wird.

 

Die pinkfarbenen Gleise sind die Bergbahn, die bis auf 18 cm Höhe ansteigt. Alle anderen Gleise befinden sich auf Höhe 0 cm und sind lediglich in verschiedene Ebenen und Farben aufgeteilt, um sie für Arbeiten darüber auch einmal ausblenden zu können.

Die farblichen Markierungen in den Gleisen sind meine Markierungen für die Brems- und Halteblöcke, die ich in der Planung schon mit vorsehe, damit sie beim Bau gleich richtig verkabelt werden können.

Auf den Straßen im Rangierbereich werden nur festgeklebte Autos verkehren. Anders in der Innenstadt. Dort werden zwei Buslinien mit dem Faller Car-System eingerichtet, die im Gegenverkehr auf dem großen Oval fahren. Eine davon wird auch den Bahnübergang passieren und den Stadteil jenseits davon befahren, um anschließen zum Bahnhof zurückzukehren.

Nachdem die ganze Anlage digital gesteuert werden soll, muss ich hier noch Abhängigkeiten schaffen, damit der Bus vor der Schranke hält, wenn diese geschlossen ist und die Schranke nur geschlossen wird, wenn ein Zug kommt. Die Schranke soll über einen Servo ebenfalls digital angesteuert werden. Dadurch kann hier sehr einfach eine Abhängigkeit zwischen Schranke und Zug hergestellt werden. Wie ich dann die Abhängigkeit zum Busverkehr gestalten soll, entzieht sich momentan noch meiner Kenntnis, sicher wird mir da aber etwas passendes einfallen.

 

 

Dieses Video ist mein erster Versuch, eine Zugfahrt durch meine Anlage per Video auf meiner Webseite darzstellen. Das Video ist mit Wintrack 3D Version 12.01 aufgezeichnet und anschließend mit Camtasia Studio 7 gerendert und damit internetfähig gemacht worden.

 

Wie weiter oben schon erwähnt, soll die ganze Anlage digital gesteuert werden und zwar direkt über eine Schnittstelle mit meinem Computer. Nach unzähligen Tests mit allen möglichen Digitalsteuerungen für den Computer und der Feststellung, dass hier für eine sehr gute Steuerung mal eben ein halber Tausender fällig wäre, stand meine Entscheidung fest, ich kaufe mir für das Geld lieber 2 neue Loks statt einer Digitalsteuerung und verwende dann für die Steuerung das kostenlose Produkt "ROCRAIL". Es ist ein "OPEN SOURCE PROJEKT" das von einer Vielzahl von Programmierern in der Freizeit ständig weiter entwickelt wird. Außerdem ist diese Gemeinde von Programmierern nicht nur bereit, sondern tut es tatsächlich, nämlich die Integration von persönlichen Wünschen in dieses Projekt - versuchen Sie das mal bei einem Kaufprojekt für 500,00 Euronen! Ich wollte die Rückmeldung der Lockadressen auf der Basis von Selectrix 2 integriert haben und es wurde in weniger als vier Wochen für mich erledigt.

Nachfolgend nun der Steuerplan unter Rocrail für die o.a. Anlage:

 

Der hier dargestellte Plan teilt sich wie folgt auf: das rechte Drittel beinhaltet den rechten Anlagenschenkel des oben gezeigten Gleisplanes. Der Rest (linke 2 Drittel) sind die beiden Hauptplatten mit Bahnhof und Bergbahn.

Geplant habe ich, die Hauptbahn vom HBF-Nord über den Rundkurs um das Industriegebiet, das BW und durch den Schattenbahnhof 1 zum HBF-Süd und weiter durch den Schattenbahnhof 2 zurück zum HBF-Nord automatisch und nach Fahrplan durch den Computer steuern zu lassen.

Das BW, die Industriegleise und die Bergbahn sollen auch digital, aber von Hand und ohne Automatik gesteuert werden. Hierbei bietet die Bergbahn einen besonderen Reiz, da sie von zwei verschiedenen Zuggattungen befahren werden soll. Zum Einen von Personenzügen, die im Pendelverkehr zwischen HBF-Nord und Bergbahn-Bahnhof Mitte hin und her pendeln. Hier ist die entsprechende Lok immer talwärts gekoppelt und muss nicht umrangiert werden. Zum Zweiten verkehren hier auch beladene und unbeladene Schotterzüge. Um bei diesen Zügen sicher zu stellen, dass die Lok immer talwärts gekoppelt ist, ist ein Umrangieren im Bahnhof "Bergbahn-Mitte" immer notwendig.

Beispiel:

Ein beladener Schotterzug verläßt das Schotterwerk mit einer talwärts gekoppelten Lok und fährt in den Bahnhof-Mitte ein. Dort wird die Lok abgekuppelt, umrangiert und für die Weiterfahrt zum HBF wieder talwärts angekuppelt. Erst jetzt kann die Weiterfahrt ins Tal tatsächlich erfolgen.

Nachfolgend noch ein Bild-Ausschnitt aus dem Gesamtplan zum besseren Verständnis:

 

 

 

 

 

 

 

Hier der Teilplan-Ausschnitt für die Bergbahn.

 

Der Industriebereich mit dem BW ist in 9 Gleisbereiche ( Gleis 1 bis Gleis 9 ) unterteilt, wobei die Gleise 1 und 9 die Umfahrungsgleise sind, die Gleise 2 und 8 sind Ausweichgleise für die Umfahrung, damit hier Züge auch überholt werden können und alle anderen Gleise gehören entweder zum BW ( Gleise 3, 4a, 4b, 5 und 6d ) oder sind Industrie-Anschlußgleise ( 6a,6b, 6c, 7a und 7b ) für die Gleisanbindung der angesiedelten Industrie.

Neben den üblichen Rangierfahrten in einem BW sollen hier Güterzüge auf den Ausweichgleisen halten und mit Rangierloks von hinten aufgelöst werden. Die einzelnen Waggons werden dann auf die Industrie-Anschlußgleise verteilt - eine herrliche Rangieraufgabe!

Ebenso kann auf einem der Ausweichgleise aus dem Bestand der Industrie-Anschlußgleise ein neuer Güterzug zusammengestellt und mit einer neuen Zuglok aus dem BW bespannt werden. Ich denke, ich werde dazu dem BW auch noch ein paar Abstellgleise für Lok's gönnen - mal sehen, was platzmäßig noch hingeht.

 

 

An dieser Stelle möchte ich die Berichterstattung über Anlage 8 beenden. Hintergrund ist ein neuer Plan und der Umstand, dass ich die PC-Steuerung von RocRail auf Train Controller umstellen will.

Die weitere Berichterstattung wird unter Anlage 9 zu finden sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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