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Modellbahn Spur N

Aktualisierung

Ruethenfest 2015

Beschreibung der 6. Anlage vom 20.09.2008

 

Auch diese Variante ist wieder einmal die Folge eines Umzuges. Der Ursprung ist eine kleine Anlage mit 1,20m x 0,60m, die ich mal zusammen mit Terry für meinen Enkel gebaut hatte, damit der was zum Fahren hat, wenn er bei mir zu Besuch ist.
Nachden meine 2-Zimmer-Wohnung nicht so wahnsinnig viel Platz bietet ( man muß halt machmal auch kleinere Brötchen backen ), habe ich mich entschieden, diese kleine Anlage auszubauen und diverse Techniken darauf auszuprobieren und zu Testen. Dazu gehört die Einbindung des Faller-Car-Systems, verschiedene Landschaftstechniken und der Selbstbau eines elektrostatischen Begrasungsgerätes.
Der Gleisplan ist einfach eine in sich verschlungene ACHT, die sich in dem kleinen Bahnhof kreuzt und durch entsprechende Weichenschaltung auch nur in einem einzelnen Kreis befahren werden kann. Er ist mit einer 3er Blockstellensteuerung von Arnold ausgestattet, so dass 2 Züge gleichzeitig und blockabhängig voneinander fahren können. Im Innenraum befindet sich eine durchgehende Ring-Straße um eine kleine Fachwerkstadt mit einem ganz kleinen Industriegebiet.



Der Planentwurf aus Wintrack…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





…und das passende Foto dazu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Die Polizeiwache mit ungemähtem Rasen im Hintergrund – im Vordergrund Rasen mit Faller Standardgrasmischung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Im Übrigen ist auf diesem Bild auch der Gleisschotter zu sehen. Ich habe hier die Arnold-Technik angewandt. Ein 26 mm breites, schwarzes Klebeband von unten auf die Schienen geklebt, Schienen wieder festgeschraubt, mit Schotter bestreut, kurz angedrückt und wieder abgesaugt. Das Ergebnis ist zwar nicht mit einer guten Handverschotterung zu vergleichen, ist aber eine Alternative, die gar nicht sooo schlecht aussieht. Wie oben schon gesagt, will ich an dieser Minianlage diverse Techniken ausprobieren – das war eine davon.



Hier ist die Schotterung noch besser zu sehen – rechtes Gleis = 1.Versuch – linkes Gleis schon etwas Übung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Bei der Gestaltung von Bergen arbeite ich seit langem mit der Technik, klein geschnittene Teile von Gipsbinden ( erhältlich in Apotheken ) kreuz und quer über zerknülltes Zeitungpapier zu legen und nach der Aushärtung des Gips die Zeitungknöllchen wieder herauszuziehen. Mit dieser Technik lassen sich sowohl sehr glatte Gebirge mit weichen Übergängen, als auch sehr kantige Gebirge mit zufälligen Einschnitten und Aushöhlungen herstellen. Welche Art dabei herauskommt, hängt im Wesentlichen davon ab, wie fest das Papier zerknüllt wird und mit welcher Spannung die Gipsbinden darüber plaziert werden. Die Feinarbeit wird anschliessend mit Modelliergips und dem Spachtel erledigt. Nachdem es sehr mühsam ist, mit dieser Technik wirklich schroffe Felsen zu gestalten, habe ich an meiner Minianlage eine andere Technik versucht. Direkt hinter dem Gleis sollte zunächst eine schroffe Felswand sein, die ab einer gewissen Höhe in hügelieges Bergland mit weichen Formen übergehen. Die schroffe Felswand habe ich aus Styroporstückchen hergestellt, die aus einer 10 mm starken Platte herausgebrochen wurden und gemäß des vorgegebenen Gleisverlaufs entlang der Trasse übereinander geklebt wurden. Danach kam die obere Bergschicht nach alter Methode mit Knüllpapier und Gipsbinden drauf. Um einen sauberen Übergang zwischen den schroffen Felsen und dem seichten Hügelland oberhalb zu erschaffen, habe ich dann die Styropor-Felspartie mit einem sehr dünn angesetzten Gips-Leim-Gemisch ( Tapetenkleister ) bestrichen. Schließlich wurden die flachen und nicht zu steilen Stellen mit dem Begrasungsgerät und der Faller Grasfasermischung begrünt.



Hier ist die Felswand aus Styropor recht gut zu erkennen

Die nächste anstehende Arbeit an dieser Felswand ist die Begrünung von einzelnen flachen Stellen in der Wand und die Oberflächenbehandlung der Felspartien mit Mattlack.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Zeit für einen Themenwechsel.
Der Bahnhof bietet Platz für 4 Züge, wie eines der folgenden Fotos zeigt. Es existiert kein richtiger Bahnsteig für Reisende. Der momentan noch freie Raum zwischen den Gleisen soll demnächst mit alten Schwellen ausgelegt werden, damit eventuelle Reisende eine Fläche zum Aussteigen haben. Dazu benutze ich keine Schwellen von alten Gleisen, sondern aus eingefärbtem Balsaholz passrecht geschnittene Holzstückchen. Ein Gleisübergang soll auf die gleiche Weise entstehen.

Wie auf dem Bild mit der Brücke im oberen Bildrand deutlich zu sehen, sind die Böschungen momentan noch sehr einfach gehalten und lediglich mit Gras begrünt. Hier sollen in naher Zukunft noch Bäume und Büsche gepflanzt werden. Das Gleiche gilt natürlich für die noch freien Flächen in der Stadt und an den Rändern der Anlage. Die beiden Fabriken ( das kleine Industriegebiet ) haben Kamine, die noch genauso mit Rauchgeneratoren ausgestattet werden müssen, wie die Kamine der Stadthäuser. Da habe ich aber noch keine endgültige Lösung für die Installation, weil diese meiner Meinung nach so gestaltet werden sollte, dass die Befüllung mit Rauchöl von oben erfolgen kann.



Der Bahnhof mit vier Zügen – sicher kein Normalfall an dieser Station

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Hier fehlen noch Büsche und Bäume um das Ganze etwas aufzulockern
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommen wir nun zum Thema Strassen und Faller Car System N. Dieses Kapitel ist nicht ganz einfach zu behandeln, weil es zwar Fahrzeuge in Spur N gibt, alles Andere, incl. Anleitungen, aber auf die Baugröße H0 ausgelegt ist. D.h. im Klartext Radien und Abstände, sowie Einbaumaße für elektronische Steuerungen müssen sehr mühsam empierisch – also durch ausprobieren – ermittelt werden. Meine Strassen haben eine Breite von 40 mm in den Geraden und eine Breite von 50 mm in den Kurven. Auf einem Versuchsbrett habe ich ermittelt, dass der minimale Radius für Spur-N-Fahrzeuge 75 mm beträgt. Dies hat sich allerdings in der Praxis nicht bestätigt, da hier im Standard-Farbetrieb einige Fahrzeuge die Kurve nicht mehr kriegen und ausbrechen. Bei 80 mm Radien fahren alle Fahrzeuge problemlos. Ich habe derzeit einen Postbus mit langem Radstand und einen LKW mit kürzerem Radstand im Einsatz. Der LKW durchfuhr auch die 75 mm Radien problemlos, wogegen der Bus ab und zu bei diesen Radien ausbrach. Hier muß ich also nochmal nacharbeiten und die Radien verändern, damit der Bus auch alle Radien problemlos durchfährt. Ich habe dann auch diverse Versuche mit der Steuerelektronik für die Fahrzeuge gemacht. Auf meinem Versuchsbrett mit 4 mm Stärke haben Abzweig und Stop-Stelle einwandfrei funktioniert. Da ich auf der Anlage aber 10 mm Trassenbretter verwende, gibt es hier ein paar Schwierigkeiten. Die Dauerstopstelle ( Parkplatz ) funktioniert zwar mit dem Anhalten, das Weiterfahren auf Knopfdruck geht noch nicht. Hier ist offensichtlich das Magnetfeld der Spule zu weit vom Reed-Kontakt der Fahrzeuge entfernt, um diesen auszulösen. D.H. es ist für dieses Produkt weitere Experimentierarbeit zwingend notwendig. Der Abzweig und die Kurzhaltestelle haben auf dem Versuchsbrett sehr gut funktioniert und sollten auf Grund des Aufbaus dieser beiden Geräte auch bei 10 mm Trassenbrett gut funktionieren. Ich habe allerding diese beiden Funktionsgeräte auf meiner Minianlage noch nicht eingeplant, so dass ein ausführlicher Bericht darüber wohl noch etwas dauern dürfte.

 



So, das wars erst einmal über den momentanen Stand meiner Versuchsanlage. Ich werde in den nächsten Wochen und Monaten weiter experimentieren und darüber auch an dieser Stelle berichten.

Wenn Ihr Fragen zu meinen Experimenten und Erfahrungen habt, scheut Euch nicht, mir eine Email an “info at pankow-privat.de” zu schicken. Ich werde wahrscheinlich nicht sofort antworten können ( ich muß ja auch noch Brötchen verdienen ) aber ich werde SICHER antworten – auch wenn es ein paar Tage dauern sollte.

 

Fortsetzung vom September 2009

Durch den Tod meines Vaters kam ich in den Besitz diverser Digitalkomponenten und habe begonnen, mit diesen auf der existierenden Anlage ein paar Versuche zu unternehmen.

Sobald hier neue Erkenntnisse vorliegen, werde ich an dieser Stelle weiter darüber berichten.

 

Fortsetzung vom September 2010

Die o.a. Digitalkomponenten waren eine Zentrale MC2004 von der Firma MÜT und etliche Selectrix Lok-Decoder von Doehler & Haas. Meine Erkenntnis mit diesen Dingen: es ist zwar ganz schön, zwei oder mehr Loks auf einem Gleis fahren lassen zu können, die menschliche Inkompetenz führt aber fast immer zu unkontrollierten Situationen.

Es müssen also noch ein paar Zusatzkomponenten her, die das Ganze überwachen.

Sobald diese angeschafft und getestet sind, werde ich an dieser Stelle weiter berichten.

 

Fortsetzung vom Herbst 2011

So, ich habe zwischenzeitlich zwei Besetztmelder- und einen Weichendecoder-Baustein von MÜT erworben und habe damit diverse Tests auf meiner kleinen Anlage vollzogen.

Mein persönliches Ergebnis:

Mit der Zentrale MC2004 von MÜT lassen sich zwar Fahrstraßen und Fahrpläne anlegen, dies ist aber mit sehr viel Schreibarbeit verbunden. Ich habe es anfangs ohne Schreibarbeit versucht, was aber unweigerlich im Chaos endete. Dann der zweite Versuch, alles was auf der Zentrale eingestellt wird, schön sauber aufschreiben und später nach diesem Protokoll die Züge fahren lassen. Resultat: mehr als zwei Züge gleichzeitig schafft man kaum auf der gleichen Strecke, evtl. noch einen dritten Zug auf einer eigenen Strecke, aber dann ist endgültig Schluss!

Meine Schlußfolgerung: die Modellbahn über den Computer steuern, der doch etliches an Überwachung und Steuerung übernehmen kann. Der nächste Schritt ist jetzt die Suche, nach einer geeigneten Software.

Sobald ich etwas passrechtes gefunden und ein paar Tests gemacht habe, werde ich hier weiter berichten.

 

Fortsetzung von September 2012

So, nachdem ich nun einige käufliche Softwarepakete getestet habe, komme ich zu dem Schluss:" für dieses Geld kaufe ich mir lieber eine neue Lok"!!!

Diese Pakete haben alle das gleiche Manko - fest, starr und die Entwickler sind zu unflexibel - und gleichzeitig sind die Produkte überteuert.

Einen ganz anderen Weg geht die kostenlose Software "ROCRAIL".

Ja, Ihr habt richtig gelesen - KOSTENLOS!!!!

Bei Rocrail handelt es sich um ein so genanntes "OPEN-SOURCE-PROJEKT" und wird von einer Vielzahl an Entwicklern, die weltweit verstreut sind, gepflegt und weiter entwickelt. Der Vorteil dieses Paketes, man hat direkten Email-Kontakt zu den Entwicklern.

Diese Software konnte auch nicht alles, was ich wollte. Dann habe ich Kontakt zu den Entwicklern aufgenommen und meine Wünsche geäußert und sie haben es innerhalb von 4 Wochen in die Software integriert. Das nenne ich einen SUPER-SERVICE!!!

Themenwechsel:

Jetzt muss ich meine Testanlage abbauen und alles in Umzugskisten verpacken. Ich werde Ende Oktober noch einmal heiraten und kurz drauf mit meiner Frau in eine gemeinsame Wohnung ziehen. Dort werde ich auch wieder mehr Platz für die Eisenbahn haben und werde von dort auch weiter berichten.

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