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Modellbahn Spur N

Aktualisierung

Ruethenfest 2015

Anlagenplanung Nr. 12

 

Es ist mal wieder so weit, die eigenen Erkenntnisse während der Planungsphase haben mich wieder mal dazu gebracht, eine vollkommen neue Planung meiner Anlage vorzunehmen. Der Hintergrund war wieder die schlechte Zugänglichkeit der rechten hinteren Ecke - hätte ich vorher berücksichtigen sollen.

Der rechte Anlagenschenkel fällt ganz weg und ich bleibe auf einer Fläche von 2,30m x 0,92m in einem einfachen Rechteck. Das ist aber noch nicht alles, denn es gibt noch mehrere andere Aspekte, die mich zur Neuplanung bewegt haben. So z.B. die Verkabelung, die Zugänglichkeit der Schattenbahnhöfe und die Wartungsfreundlichkeit der ges. Anlage. Wie schon bei den früheren Planungen mehrfach erwähnt, wird der Unterbau 18 cm hoch sein, um in Schubladen die gesamte Steuerungselektronik aufnehmen zu können. Gleichzeitig will ich aber jederzeit, auch nach der Bauphase, an meine Verkabelung herankommen können, um hier und da evtl. ein Kabel auswechseln oder neu verlegen zu können. Da die Anlage auf zwei fest stehende Schränke von 80 cm Höhe kommt, wäre dies nur sehr schwer und mit viel Aufwand möglich.

Des Rätsels Lösung:

Ab Oberkante Unterbau wird die Anlage maximal 25 cm hoch. Der Unterbau besteht aus zwei gleich großen Kästen mit den Maßen 1,15 m x 0,92 m. Ich habe mir dazu Gedanken gemacht und auch eine Lösung gefunden. Da es zwischen den Kästen ausschließlich Gleisverbindungen auf Stoß gibt, besteht die Möglichkeit, den Oberbau hinten mit Scharnieren an den Unterbau anzubringen und vorn mit Pass-Stiften zu arretieren. Dadurch bleiben die Gleisübergänge exakt in ihrer Position, auch nachdem der Oberbau einmal hochgeklappt war. Vorteil: im hochgeklappten Zustand komme ich stehend vor der Anlage bestens an alle Kabel heran. Die nächste Überlegung folgte auf dem Fuße, was passiert mit dem Aufbau der Anlage beim hochklappen? Auch dazu habe ich eine Lösung gefunden, in dem die beiden Anlagenteile jeweils auf zwei verdeckten Schienen montiert werden, durch die die Anlagenteile jeweils um 25 cm (max. Höhe der Aufbauten) nach vorne gezogen werden können und dadurch hinter der Anlage der Platz zum Hochklappen frei wird. Um ein Verziehen der Oberbauten zu vermeiden, erhalten die Oberbauten ein stabiles Rahmengestell aus Buchenleisten, welche mit der Grunplatte verleimt und verschraubt werden.

Dabei fällt mir noch eine Kleinigkeit zum Thema Sicherheit ein. Aus bitterster Erfahrung geht es mir um die Sicherheit meines Rollmaterials. Nichts ist schlimmer, als eine neue Lok nach einer Entgleisung am Boden in 20000 Einzelteilen liegen zu haben, weil sie aus 1 m Höhe herabgefallen ist. Aus diesem Grund montiere ich an allen Stellen, an denen die Gleise dicht an Plattenkanten herankommen, einen 2 cm hohen Fangzaun aus dünnen Plastikstreifen. Ebenso an allen im Berg verlaufenden Trassenbrettern auf beiden Seiten. VORTEIL: auch wenn Fahrzeuge entgleisen, können sie nicht herunterfallen, sondern werden von den Plastikstreifen aufgefangen.

 

Doch nun zum eigentlichen Thema, der Modellbahn:

Das Thema ist gleich geblieben, eine zweigleisige Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn auf den Berg. Allerdings zweigt die Nebenbahn nicht direkt im Bahnhof ab, sondern an einem Haltepunkt auf der Strecke (Standard), kann aber auch vom Bahnhof aus auf die Reise gehen und mit Sägefahrt auf den Berg fahren (Sonderfall).

 

 

Hier das erste Bild des Gleisplanes

Ich habe vorläufig die alte Planung "2-gleisige Hauptstrecke mit Nebenbahn" mal hier oben stehen gelassen, damit Ihr den Unterschied sehen könnt.

Über die Schaltfläche "KONTAKT" könnt Ihr jederzeit gerne Eure Meinung und Kritik zu meiner Planung loswerden - ich bin für Verbesserungen immer offen.

 

Neue Überlegungen

Nachdem ich in den letzten Tagen im Internet ein wenig gestöbert habe, denn mein Entwurf kam mir auf der zur Verfügung stehenden Fläche irgendwie überladen vor, stieß ich auf diese Seite.

Die gab mir schließlich den Anstoß, über meine ganzen Anlagenplanungen nachzudenken und festzustellen, dass ich immer nur Gleiswüsten geplant und dabei das wesentliche der Modellbahnerei vernachlässigt habe. Also weg von der klassischen zweigleisigen Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn und neue Ideen suchen. Als langer Abonent der N-Bahn stöberte ich zunächst die alten Ausgaben dieser Zeitschrift durch und fand in der Ausgabe 3/2014 einen Beitrag von Heinz Lomnicky mit einem kompakten Entwurf einer kleinen Anlage, den ich auf meine Größenverhältnisse anpassen und nachbauen möchte.

Zunächst habe ich erst einmal den Plan 1:1 in Wintrack übernommen, danach auf den mir zur Verfügung stehenden Platz angepasst und dann die zur Verwendung kommenden Radien meinen eigenen Vorstellungen angepasst ( die Strecke über das Viadukt und das nachfolgende Gefälle im Berg haben den kleinsten Radius von 222 mm, die lang gezogene Kurve im Vordergrund hat innen einen Radius von 982 mm und außen einen Radius von 1310 mm, alle anderen Radien betragen min. 250 mm und max. 280 mm).

Herausgekommen ist eine Kleinstadt, die an einer eingleisigen Hauptstrecke ohne elektrifizierung liegt und einen bescheidenen, 3-gleisigen Bahnhof aufweist, die gleichzeitig einen 3 1/2 gleisigen Schattenbahnhof hat und mit langen Strecken im sichtbaren Bereich aufwartet. Es können maximal 2 Züge gleichzeitig fahren. Der Schattenbahnhof ist mit einem Kreis verbunden der auf der unteren Ebene bleibt und dort einen Kreisverkehr abbilden kann. Vom Bahnhof gehen Einfahrt- und Ausfahrtgleise auf die untere Ebene, und verbinden sich dort über 4 Weichen mit dem unteren Kreisverkehr. Dadurch ist es möglich, dass ein Zug vom Bahnhof in den Schattenbahnhof fährt und ein anderer Zug gleichzeitig vom Schattenbahnhof zum Bahnhof fährt. Ebenso ist es möglich, einen Zug auf der unteren Ebene im Kreis fahren zu lassen und gleichzeitig einen anderen Zug von Bahnhof zu Bahnhof im Kreis fahren zu lassen. Weiterhin kann ein Pendelzug (z.B. Triebwagen) vom Bahnhof in den Schattenbahnhof fahren und bei entsprechender Weichen- und Signalsteuerung gleichzeitig ein anderer Zug eine andere Strecke befahren.

Um einen Zugang zum Schattenbahnhof für den 5-Finger-Kran zu bekommen, soll der Bahnhof, genauso wie die Grundplatten, hochklappbar werden. Dies erfordert zwar einen Mehraufwand bei Kabelführung und Verdrahtung, erleichtert aber den Zugriff bei Entgleisungen im Schattenbahnhof. Im Übrigen erhält der Schattenbahnhof an der Rückseite eine fest verschraubte Rückwand, die der Stabilität dienen soll. Ebenso wird die Burg links auf dem Berg abnehmbar gemacht, um hier noch einen Zugriff auf verdeckte Gleise zu haben.

 

 

Hier nun der reine Gleisplan (Farben und Höhen stimmen noch nicht überein)

 

Die Farben bedeuten:

grün = Höhe 0

orange = Steigung von 0 auf 50 mm

dunkelblau = Höhe 50 mm

violett = Steigung 50 - 100 mm

hellblau = Höhe 100 mm

 

 

Und hier der Gleisplan mit unvollständiger Ausgestaltung (Farben und Höhen stimmen jetzt).

Bäume und Büsche, Autos und rollendes Material, Lampen und Figuren fehlen noch. Außerdem muß ich am Viadukt noch ein paar kleine Änderungen dahingehend vornehmen, dass nachher der Mittelpfosten wirklich quer zum Gleis steht und die Rampe zum Bahnhof noch etwas länger wird, damit die Steigung auf 3% herunter geht.

So, das habe ich nun auch gelöst, allerdings um den Preis einer Verbreiterung (in der Tiefe) der Anlage von 82 cm auf 92 cm. Nur damit war die Drehung des Viaduktes so hinzubekommen, dass es auch optisch gut aussieht. Bei meiner Größe von 1,87 m sind 92 cm Tiefe das Maximum welches ich mit meinen beiden 5-Finger-Kränen noch ohne große Verrenkungen erreichen kann.

 

 

Dies ist der neue Gleisplan.

 

 

Und hier mal eine 3D-Ansicht aus Wintrack.

 

In der Ausgestaltung habe ich mich auch schon ein wenig betätigt. Es befinden sich einige Fahrzeuge auf den Straßen und ein paar Figuren sind auch unterwegs. Im Bahnhof stehen 2 Züge und ein bischen Grünzeug wurde auch gepflanzt. Links auf dem Berg wurde eine Burg plaziert mit etwas Wald drumherum, in der Mitte bekam ich durch die Verbreiterung auch mehr Platz für den See und einen speisenden Zulauf. Auf der rechten Seite habe ich den zusätzlichen Platz für einen Weinberg genutzt, der allerdings noch nicht fertig ist - ist eine fieselarbeit. Er soll später bis rechts an die Gleise herangehen.

Der Zulauf zum See (hellgrün) ist hier nur durch einen geraden Strich angedeutet. Über die endgültige Gestaltung bin ich mir noch nicht ganz klar. Wunsch wäre ein kleiner Wasserfall mit Miniauffangbecken und dann ein verschnörkelter Bachlauf bis zum See.

Meine kleine Stadt besitzt ein Rathaus, Feuerwehr, Polizei und Tankstelle. Für das leibliche Wohl der Bewohner sorgen 3 Gasthäuser, ein Kaffeehaus und 2 Imbisse. 2 Kaufhäuser, Gärtnerei, Modellbahnladen, Metzgerei, Schuhmacherei, Photoatelier, Installationsgeschäft, Buchhandlung und Feinkostgeschäft runden das Geschäftsangebot für die Bevölkerung ab.

Auf den Straßen wird das Faller-Car-System, derzeit mit einem Bus und einem LKW zum Einsatz kommen. Die Anschaffung weiterer Fahrzeuge ist geplant, steht aber nicht im Vordergrund. Wichtig ist mir dabei nur, dass die Fahrdrähte für das Car-System vor den Gleisen verlegt werden, um den Staub vom Aussfräsen der Rillen für den Fahrdraht nicht in die Mechaniken der Weichen zu bekommen.

Schon gemerkt, es hat sich in den letzten 2 Bildern etwas verändert. Den Bachlauf mit Wasserfall habe ich angedeutet und die Fachwerkbrücke von Arnold habe ich mit den entsprechenden Portalen versehen, die sich sowieso seit Jahren in meinem Besitz befinden. Diesmal werde ich allerdings beim Einbau darauf achten, dass die 4 Fähnchen auf den Türmen in die gleiche Richtung zeigen und nicht wie bei der historischen Anlage 003 in 4 verschiedene Richtungen.

Im obigen 3D-Bild ist es jetzt auch richtig.

 

Änderungen:

Ein netter Leser dieser Seite hat mich darauf hingewiesen, dass in meinem Entwurf etwas christliches fehlt - das geht ja gar nicht - folglich habe ich heute eine Kirche eingefügt, damit die Bewohner meiner Stadt auch einen Platz zum Beichten ihrer Sünden haben.

Eine andere Überlegung hat aber noch auf eine weitere Änderung gebracht. Bei der heutigen Durchsicht meiner Modellbesitztümer ist mir aufgefallen, dass sich im laufe meines Lebens jede Menge rollendes Material angesammelt hat und ich damit mehr als 50 Zuggarnituren zusammenstellen kann. Nachdem ich auf der geplanten Anlage aber nur drei Gleise im Schattenbahnhof und maximal 2 Abstellgleise im HBF habe, bleiben mehr als 45 Garnituren immer verpackt in den Schränken, oder ich muß mir ein einfaches und intelligentes Wechselsystem ausdenken, welches auch meinen finanziellen Rahmen nicht gleich sprengt. Bedingung dafür ist, dass die Zuggarnituren nicht offen im Regal stehen und dort verstauben, sondern dass sie staubgeschützt aufbewahrt und trotzdem schnell und einfach gewechselt werden können. Ergebnis dieser Überlegungen sind die Acrylglas-Röhren von Train-Safe.

 

 

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