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Anlagenplanung Nr. 12

 

Es ist mal wieder so weit, die eigenen Erkenntnisse während der Planungsphase haben mich wieder mal dazu gebracht, eine vollkommen neue Planung meiner Anlage vorzunehmen. Der Hintergrund war wieder die schlechte Zugänglichkeit der rechten hinteren Ecke - hätte ich vorher berücksichtigen sollen.

Eine zusätzliche Überlegung hat mich darauf gebracht, die Anlage in kleinere Segmente aufzuteilen, die leicht zu transportieren sind. Dies wiederum hat mich darauf gebracht - und mein Stöbern im Internet - meine bisher geplanten Gleiswüsten abzuspecken und mehr Wert auf Landschaft und Ausgestaltung zu legen. Die dritte Überlegung war, die Zugänglichkeit zur Verkabelung mit einfacher Handhabung. Das Ergebnis dieser Überlegungen ist eine Segmentanlage mit 5 Segmenten und einer maximalen Tiefe von 60 cm, mit Segmentlängen zwischen 60 und 85 cm.

Der Rahmenunterbau wird 18 cm hoch, damit er in Schubladen die ganze Elektrik und Steuerelektronik aufnehmen kann und wird aus 10mm starken MDF-Platten gefertigt. Die Platten auf diesem Unterbau werden 8mm starkes Pappel-Sperrholz, weil dieses für die Trassenführung einfacher zu verarbeiten ist.

Die Verbindung zwischen den Segmenten wird über Passstifte exakt justiert und über Klammern außen am Segment zusammengehalten. Eine Verschraubung der Segmente kommt nicht in Frage, weil die Anlage auf zwei Schränken mit 80 cm Höhe kommt und damit die Zugänglichkeit der Schrauben nur im rechten Anlagenteil möglich wäre. Der zweite Grund für die Klammerhaltung der Segmente ist der zur Verfügung stehende Platz. Es sind von Wand zu Wand genau 2,34 m, also habe ich 2,30 m Anlage und 4 cm Luft. das reicht um die Klammern aufzumachen und auf Passstiftlänge auseinander zu schieben, um anschließend das benötigte Segment hochkant zu stellen und an der Verkabelung zu arbeiten und Änderungen oder Ergänzungen einzubringen.

Die elektrische Verbindung zwischen den Segmenten werde ich mit sogenannten Messerkontaktleisten realisieren. Diese Messerkontaktleisten kommen ursprünglich aus der ehemaligen Leittechnik von Siemens, sind genormt nach DIN 41622 und heute sehr preiswert als Neuware im Elektronikhandel erhältlich. Es gibt dazu auch Gehäuse mit Verriegelungsmechanik, die von mir aber nicht eingesetzt werden. Bei mir werden in die Segmentköpfe passrechte Aussparungen eingearbeitet, die jeweils 2 dieser 30 poligen Messerkontaktleisten aufnehmen können und werden beidseitig verschraubt. Da ein zusammengestecktes Stecker- und Buchsenpaar genau eine stärke von 20mm hat, mache ich den Rahmenunterbau mit 10mm starken MDF-Platten. Dadurch werden sie beim zusammenfügen der Segmente automatisch zusammengesteckt ( in einer früheren Anlage habe ich das bereits in der Praxis im Einsatz gehabt und es ergaben sich nie Probleme ). Einziger Nachteil dieser Vorgehensweise ist, dass diese Messerkontaktleisten zum Löten sind, andererseits aber einen relativ großen Kontaktabstand besitzen, der auch mit einem größeren Lötgerät händelbar ist.

 

Das Thema:

Eine Kleinstadt am Rande eines Mittelgebirges mit ein wenig Industrie und einem Mini-BW. Der dreigleisige Bahnhof liegt an einer eingleisigen Hauptstrecke, auf der Züge im Gegenverkehr fahren. Die Strecke hat 2 Gegenverkehr-Ausweichstellen mit jeweils 2 Gleisen im sichtbaren Bereich. Die Anlage soll mit mittellangen Personen- und Güterzügen der Epochen III bis IV halbautomatisch betrieben werden. Dazu kommt das Mini-BW für Dampf- und Dieselloks sowie ein Industrie Anschlußgleis für 2 Industriebetriebe. Gesteuert wird das Ganze mit Selectrix und TrainController.

 

 

Zeigen wir doch erstmal einen Gleisplan.

Noch eine kleine Änderung des Gleisplanes vom 28.12.2018 - dort wo der rote Pfeil hinzeigt ist noch ein Durchfahrtgleis für Güterzüge hinzugekommen.

 

Die hier verwendeten Farben der Gleise haben keine Bedeutung und dienen lediglich meiner Orientierung zwischen den unterschiedlichen Zeichenebenen. Hier seht Ihr nun auch die Aufteilung der einzelnen Segmente. Der Knick im Bahnhofsbereich hatte schon einen Vorgänger, der den Bahnhof komplett diagonal darstellte. Damit hätte ich aber mitten im Bahnhof diagonale Segmentübergänge, die ich einfach nicht haben wollte weil ich dabei, auf Grund meiner mangelnden Erfahrung mit diagonalen Gleisübergänen auf Stoß, Probleme befürchte. Andererseits wollte ich den Bahnhof auch nicht an die Anlagenkante klatschen, weil dies einfach einfallslos ausschaut.

Das kurze grün/gelbe Gleis links ist ein Anschlußgleis für das Train-Safe-System, welches hier durch das gelbe Gleis dargestellt ist. Das orange Gleis am oberen Anlagenrand liegt durchgehend bis zu den blauen Gleisen auf einem Neveau von 50 mm und beherbergt 3 Brücken. Die grauen Gleise links sind das kleine BW und rechts der Industrieanschluß.

 

 

Hier nun die Ansicht mit Straßen, Gebäuden und Ausstattung. Die Gleisübergänge zwischen den Segmenten ( es sind insgesamt 13 ) werden über kleine Platinen realisiert, die die gleiche Höhe wie die Schwellen meiner Arnold Gleise haben. Dabei tritt allerdings das Problem auf, dass Arnold Gleise sich nicht löten lassen, weil aus Stahl. Die Lösung sind sehr kurze Minitrix Schienenstücke von max. 25 mm länge, die auf die Platinen gelötet werden und somit quasi als Übergangsadapter fungieren. Die so vorbereiteten Adapter werden dann fest auf die Platte ( bzw Korkunterlage ) geschraubt, genau justiert und dann mit Dremel so gekürzt, dass im zusammengebauten Zustand max. 0,5 mm Luft zwischen den Gleisen ist. Auch auf den einzelnen Modulen bekommen Gleisstränge von mir immer etwas Luft, um keine Spannungen und dadurch Verformungen zu bekommen.

 

Uberblick-01

 

Anlagenüberblick-01 aus Wintrack 3D.

 

Ueberblick-02

 

Anlagenüberblick-02 aus Wintrack 3D.

 

Ueberblick-03

 

Anlagenüberblick-03 aus Wintrack 3D.

 

BW und Feuerwehr

 

Anlagenausschnitt BW und Feuerwehr aus Wintrack 3D.

Der Fahrbetrieb:

Geplant habe ich, den Fahrbetrieb auf der Strecke halbautomatisch mit Train Controller zu steuern und zwar im Gegenzugbetrieb. Dabei können immer 3 Züge gleichzeitig verkehren. 1. Zug vom BHF zum SBF-LINKS, 2. Zug vom BHF zum SBF-RECHTS und 3. Zug vom SBF-LINKS über Strecke zum SBF-RECHTS. Möglich wäre dann noch ein 4. Zug von einem der SBF's in den Bahnhof. Die ZWEITE VARIANTE ist, 1. Zug von SBF-RECHTS zum BHF, 2. Zug vom SBF-LINKS zum BHF und 3. Zug vom SBF-RECHTS über Strecke zum SBF-LINKS. Parallel zu beiden Varianten kann von Hand zum BW oder zum Industrieanschluß rangiert werden. In der Stadt werden mit dem Faller Car-System auf den Straßen 2 Busse im Gegenverkehr und vorerst ein LKW unterwegs sein. Die Anschaffung weiterer Car-System Fahrzeuge ist geplant, steht zur Zeit aber nicht im Vordergrund.

Durch das neue Durchfahrtgleis ist jetzt noch die Möglichkeit hinzugekommen, von SBF zu SBF durch den HBF durchzufahren.

Nachdem ich vor Jahren sowohl den Bahnhof Moritzburg als auch den Bahnsteig Baden-Baden selbst mit dem Wintrack-Editor erstellt hatte, ist es mir auch leicht gefallen, diese Modelle nach meinem Gutdünken umzubenennen.

 

 

Da meine Stadt sowohl eine alte Burg als auch eine Burg-Bäckerei beherbergt, habe ich mich für den fiktiven Namen "LANDESBURG" entschieden.

 

 

Damit kann sich kein Ort mit dem gleichen Namen (mir jedenfalls nicht bekannt) auf den Schlips getreten fühlen.

So, das wars mit Grundidee und Plan. Alle weiteren Berichte folgen dann auf den Seiten der Bauphase, welche ich der besseren Übersichtlichkeit noch weiter unterteilt habe, wie oben im Menü schon zu sehen ist.

 

Wie man sich doch täuschen kann - noch nicht Ende von Grundidee und Plan. Hier kommt noch eine kleine aber wesentliche Erweiterung, die ich vorher schlicht und einfach vergessen habe.

 

 

Dort wo der rote Pfeil hinzeigt ist noch ein Programmiergleis hinzugekommen, welches dann als stillgelegtes Gleis im Industriegebiet getarnt wird.

 

 

Außerdem ist im Stellpult noch ein Umschalter hinzugekommen, damit der gesamte Fahrstrom von Anlagenbetrieb auf Programmiergleis umgeschaltet werden kann (siehe Pfeil).

In erster Linie habe ich dabei an den endgültigen Fahrbetrieb gedacht, z.B. wenn 4-5 Züge über die Anlage verteilt sind und eine neue Lok programmiert werden muß, müßte ich sonst erst alle anderen Fahrzeuge mit Decoder vom Gleis nehmen, was ich mir einfach nicht zumuten will.

 

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