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SEGMENT 1

Dieses und das 2. Segment sind die schwierigsten, weil hier die beiden bestehenden Schubladen so engepasst werden müssen, dass sie später im Betrieb sauber laufen und nicht hakeln.

Angefangen habe ich mit der vorderen Platte 60 x 18 cm und der Aussparung von 31 x 12 cm für die Frontplatte der Stromversorgungs-Schublade. Danach die Löcher für die Verschraubung mit den linken und rechten Platten angezeichnet und vorgebohrt. Warum vorbohren? - weil MDF-Platten sonst dazu neigen zu Platzen, wenn man in die Stirnseiten Schrauben reindreht.

 

 

Hier ist jetzt die Frontplatte mit dem Ausschnitt für die Schublade 1 gut zu erkennen.

 

Als nächstes habe ich mir die rechte Seite vorgenommen. Auch die ist nicht so einfach zu bearbeiten, denn sie muß zusammen mit der linken Seite von Segment 2 passgenau bearbeitet werden.Dazu habe ich vor Jahren schon eine einfache, aber wirksame Technik erarbeitet.

Zunächst werden die beiden blanken MDF-Platten über Eck auf eine Tischkante gelegt und mit einem Haarwinkel so ausgerichtet, dass alle Kanten exakt passen. Dann werden jeweils an den Enden Schnellspannklemmen angebracht und der korrkte Sitz noch einmal überprüft. Wenn danach alles noch stimmt, werden an den Stellen, an denen später  die Pass-Stifte geplant sind, dünne Löcher für Spaxschrauben gebohrt und anschließend mit eben solchen Schrauben verschraubt. Jetzt können die Schnellspannklemmen abgenommen und alles noch einmal überprüft werden. Als nächstes habe ich die Aussparungen für meine Steckverbinder angezeichnet und mit der Stichsäge herausgesägt. Danach dann die Steckverbinder eingesetzt und festgeschraubt. Damit ist jetzt sicher gestellt, dass wenn die 2 Segmente miteinander verbunden werden, auch die elektrische Verbindung da ist.

 

 

Bild ist leider ein wenig verwackelt, aber man kann erkennen worum es geht.

Nachdem das alles soweit fertig ist, werden jetzt die Verbindungsschrauben gelöst und die kleinen Löcher auf 8mm aufgebohrt. Dann werden in Segment 1 rechts Buchsen eingepresst und in Segment 2 links die dazu passenden Passstifte eingepresst. Diese Buchsen und Stifte nennt man Rillendübel oder einfach Tischdübel. Sie sind aus Metall, dadurch sehr robust und lange haltbar.

Quelle: https://www.buschhaus-shop.de/epages/63890190.sf/sece6566b9779/?ObjectPath=/Shops/63890190/Products/660650

 

 

Hier sind die Pass-Stifte sehr gut zu erkennen.

An der linken Seite war nichts weiter zu bearbeiten und die Rückseite war sehr einfach. Hier wurden lediglich die Löcher zum Verschrauben mit den anderen Außenwänden angezeichnet und vorgebohrt. Außerdem habe ich in die Rückwand 6 x 3,2mm Löcher gebohrt. Diese nehmen jeweils eine 3mm Schraube auf, die  wiederum jeweils mehrere Lötösen bekommen. Dieses Konstrukt ist die praktische Ausführung meiner Verteilerplatten aus dem Plan im Bericht "Grundidee und Plan"

 

 

Es handelt sich dabei um zwei Verteiler (rot und blau) für den digitalen Fahrstrom und um vier Verteiler (2 x grün und 2 x braun) für 2 getrennte und geschaltete Lichtstromkreise. Den Stromkreis Licht 1 habe ich für alle Gebäudebeleuchtungen und den Stromkreis Licht 2 für alle Außenbeleuchtungen geplant.

Die im letzten Bild sichtbaren Leisten links und rechts sind die Träger für die Laufschienen der Schublade. Beim Einpassen dieser beiden Leisten lag das größte Problem darin, die richtige Höhe zu justieren. Diese sollte genau so sein, dass die Schublade gut läuft und ihre Frontplatte nach oben und unten gleich viel Spiel im Ausschnitt der vorderen Platte hat. Auch hier habe ich wieder einfache Hilfsmittel verwendet um beide Schienen auf gleiche Höhe zu justieren. Die Leisten auf eine Hilfsleiste von 3 cm zu legen ergab, dass die Frontplatte der Schublade mit ihrer unterkante auf der unterkante des Ausschnittes genau auflag. Zwei Stahllineale dazwischen gelegt ergab genau den Abstand, den ich haben wollte und so verschraubte und verleimte ich die beiden Leisten mit den Laufschienen. Ergebnis: Schublade läuft gut.

 

 

Hier sind jetzt schon die Kabel angeschlossen und in zwei getrennten Kabelbäumen verlegt. Einer geht zur Schublade und ist so lang, dass er bis hinaus durch die Öffnung in der Vorderseite reicht. Der Zweite geht zu den Verteilern und ist so kurz gehalten, dass er zwar noch Spielraum für eventuelle Veränderungen hat, ansonsten aber kurz gehalten wurde.

Jetzt bekommen die schmalen Stege oberhalb und unterhalb des Ausschnitts noch eine Leistenverstätkung (kleben gerade) sowie eine Querstrebe oben in der Mitte als Stütze für den Segment-Deckel, dann ist der Grundaufbau von Segment 1 fertig.

 

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