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Modellbahn Spur N

Aktualisierung

Ruethenfest 2015

Der 1. eigene 3D-Drucker

 

Nachdem die ersten Gehversuche mit dem Tendergehäuse für meine Roco Dampflok der Baureihe 44 (siehe Menüpunkt "1. Versuch") dermaßen gut verlaufen sind, machte ich mir natürlich Gedanken darüber, was ich für meine Modellahn sonst noch per 3D-Druck selbst erstellen könnte. Die Überlegungen dauerten nicht lange, denn es war mir sofort Klar, dass die Modellbahnzubehörhersteller zwar jede Menge zu bieten haben, andererseits aber auch sehr viele Lücken in den Lieferprogrammen vorhanden sind, die man mit einem 3D-Drucker sehr gut selbst schließen kann. Dazu zählen also nicht nur Teile, die nicht mehr lieferbar sind, wie bei der Roco Lok, sondern auch Dinge die nirgendwo käuflich zu erwerben sind. Ich dachte da an Bahnübergänge die in einer Kurve in nicht genormten Radien liegen oder an Bahnsteigen in Kurven die auch keinem genormten Radius haben. Ebenso an Gebäudefassaden die einem Original entsprechen u.s.w. u.s.w.! Die 2.Überlegung war dann die: "wie oft wird mich mein Chef etwas privates drucken lassen"? Die selbst erteilte Antwort fiel ernüchternd aus - wahrscheinlich sehr selten! Daraus entstand die Idee, mir selbst einen 3D-Drucker anzuschaffen.

In den darauffolgenden Wochen war ich dann damit beschäftigt, mir einen Überblick zu verschaffen, was diesbezüglich am Markt vorhanden war und zu welchen Preisen. Schließlich entschied ich mich Anfang Mai 2016 für einen Drucker vom Typ "XYZ Davinci Junior 1.0, welcher damals bei Conrad für 475,00 Euro angeboten wurde. Er hatte eine druckbare Ebene vom 150 x 150 x 150 mm, was mir damals für meine Bedürfnisse als durchaus ausreichend erschien.

 

 

Da steht das gute Stück!

 

Die Inbetriebnahme war sehr einfach: Auspacken, Anschließen (Netzkabel und USB-Kabel zum Drucker), Softwareinstallation, Filament einfädeln und losdrucken. Nachdem ich meine ersten Gehversuche mit dem neuen Gerät mit Beispielen aus der Software gemacht habe, hatte ich auch sehr schnell die ersten Ergebnisse auf dem Tisch - ein kleiner Herzanhänger - nach 10 Min. und - ein kleiner Kelch - nach weiteren 15 Min. fertig zum Bestaunen. Was mich bei der Betrachtung faszinierte, war die absolut glatte Oberfläche dieser beiden Objekte, das hatte ich so nicht erwartet.

 

 

Hier die beiden Testobjekte.

 

Das nächste Testobjekt war eine Eule aus dem Internet mit einem Durchmesser von 9 cm und einer Höhe von 14,5 cm, also knapp an der Grenze des Druckbaren Bereiches. Hier wurde allerdings meine Gedult auf eine sehr harte Probe gestellt, denn der Druck dieses Objektes dauerte 6 Stunden. Wie sich später allerdings herausstellte, war es meine eigene Schuld, da ich die Druckgeschwindigkeit auf Minimum hatte, die Materialstärke mit der gedruckt wird auf 0,1 mm und den Füllgrad für das Innenleben der Figur auf 60 % hatte. Mit anderen Einstellungen konnte ich dann die Druckzeit auf 50 Min. reduzieren, ohne wesentliche Einbußen an der Oberflächenqualität. Leider existieren von beiden Eulen keine Fotos, da wir beide verschenkt haben.

Die nächste Objekte, die ich danach in Angriff genommen habe waren eine gerade Straßenbrücke für die Anlage 10 (siehe Historische Anlagen), einen in einer Kurve liegenden Bahnsteig für einen kleinen Haltepunkt und die in den Gleisen liegenden Straßenteile für die Bahnübergänge. Hier werden auch wieder Fotos zur Verfügung stehen und jedes Teil erhält einen eigenen Beitrag.

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